Dr. Uso Walter, niedergelassener HNO-Arzt und langjähriger Vorstandsvorsitzender des Berufsverbandes HNOnet, gibt im Folgenden Tipps für ein effizientes Praxismanagement in der Allergologie. In kompakten Videos berichtet Dr. Walter aus seinem allergologischen Praxisalltag hinsichtlich der Organisation, Abrechnung und Behandlung von Patientinnen und Patienten. Außerdem wird gezeigt, wie Sie Anamnese, Diagnostik und Adhärenzförderung wirtschaftlich gestalten und digitale Tools sinnvoll einsetzen, um Ihre Praxis zu entlasten.
Video 4 – Regressschutz und Therapiesicherheit
Warum ist der Zulassungsstatus von Therapieallergenen so wichtig und was hat dies mit der Therapiesicherheit der Patienten zu tun?
- Bei Neueinstellungen oder Umstellungen sollten nur zugelassene Präparate verordnet werden, um Regresse zu vermeiden
- Negative Folgen für die Patienten durch Marktrücknahmen, Therapieumstellungen oder -abbrüche werden so ausgeschlossen.
Hintergrund:
- Die TAV läuft im Oktober 2026 aus; das bedeutet verkehrsfähige Präparate, die bis dahin nicht zugelassen sind, dürfen nicht mehr verordnet werden (Klimek, L. Der Beginn einer neuen Ära!. Allergo J 33, 64–65 (2024));
- Sozialgerichtsurteile besagen, dass verkehrsfähige Präparate nicht erstattungsfähig sind = Regressgefahr (Aulehla, I. Krankenkasse reagiert allergisch. Medical Tribune Bericht vom 22.11.2023; Wortmann, M. Therapieallergene auf Kasse bergen Regressrisiko. HNO Nachr 54, 8 (2024).
